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Gartenpflanzen

Ein Garten ist eine Oase zum Wohlfühlen, zum Relaxen und ein Tummelplatz für die ganze Familie. Bevor man aber einen Garten anlegen kann, sollte man sich Gedanken machen, wofür dieser Garten genutzt werden soll. Heute möchte kaum noch jemand einen reinen Erholungsgarten und auch ein reiner Nutzgarten ist nicht mehr zeitgemäß.

Ein kleines Paradis

Heute kann man sich in seinem Garten über Raritäten freuen, denn das Angebot an Gartenpflanzen ist groß. Auch viele Gartenpflanzen der Vergangenheit kommen wieder in Mode, da man festgestellt hat, dass manche Pflanzen, wie zum Beispiel Tomaten, im Verlauf von Züchtungen immer mehr an Geschmack verloren haben.

Im Garten möchte man sich erholen und am Sitzplatz eine Privatsphäre schaffen. Hier hat man mehrere Möglichkeiten.

  1. Man kann an einem Rankgitter Rosen und Clematis ranken lassen. Die Farben der beiden Blüten kann man schön aufeinander abstimmen, sodass zur Zeit der Blüte ein wahres Blütenmeer entsteht.
  2. Eine Beerenhecke neben den Sitzplatz gepflanzt, bietet zu dem Sichtschutz auch noch die Möglichkeit zum Naschen. Hierfür bieten sich Beerensträucher ohne Dornen und Stachel an. Zum Beispiel Aroniabeere, Goji Beere und auch schwarze weiße und rote Johannisbeeren.
  3. Man kann auch ein Spalier bauen und kleine Obstbäume an diesem Spalier entlang ziehen. Auch hier kann der Vorteil ein sehr süßer sein. Der Nachteil ist allerdings, das das Spalier einige Jahre benötigt um zuzuwachsen.

In jedem Garten freut man sich, wenn vom zeitigen Frühjahr, bis in den tiefsten Winter Blumen blühen. Das ist durchaus möglich. Im Gartenplan sollte man dafür eintragen, wo die Zwiebeln der Frühblüher liegen, um später bei der Bepflanzung mit Stauden die Zwiebeln nicht zu verletzen.

Sonniger Platz oder Schattenplatz?

Beim Pflanzen von Lilien sollte man für diese Sonnenkinder unbedingt auf einen vollsonnigen Standort Wert legen. Die Lilien möchte die Füße jedoch beschattet haben. Deshalb ist eine Unterpflanzung von niedrigen Pflanzen in einer passenden Farbe sinnvoll. In der Nähe von Rosen fühlen sich Stauden wohl. Jeder Gärtner weiß, dass Lavendel dafür sorgt, dass sich Blattläuse von Rosen fernhalten. Für das schöne Aussehen ist Lavendel auch nützlich, da das Blau zu den Farben fast aller Rosen passt. Aber stellt man sich eine leuchtend rote Rose vor und im Hintergrund einen hellblauen Rittersporn, ein schöneres Bild kann es fast nicht geben. Gerade Rosen bieten ein breites Spektrum der Einsatzmöglichkeiten. Ein Rosenbäumchen ist immer etwas Besonderes für einen besonderen Standort. Eine hässliche Mauer wird sehr schnell von einer Ramblerrose zugewachsen, die leicht vier Meter hoch werden kann und mit duftenden Blüten die Mauer schnell vergessen lässt.

Im Gartenjahr beginnt nach der Zeit der Frühblüher die Zeit der Stauden. Den Reigen beginnen die verschiedenen Taglilien, die mit vielen Blüten die Blicke auf sich ziehen. Zu den Stauden des Sommers zählt die auffallende Kokardenblume, bis zum August überzeugen die vielen Blüten durch ihre kräftigen Farben. Beginnt der Herbst, zeigt die Herbstanemone “Septembercharme” wahre Buketts ihrer zartrosa Blüten. Im Januar, wenn man meint, der Winter hat den Garten fest in Griff, zeigen die Christrosen ihre Blüten. Heute kann man schon Christrosen in verschiedenen Farben und mit gefüllten Blüten erhalten. Und danach beginnen uns im Februar bereits Winterjasmin und Zaubernuss für, das neue Garten Jahr zu begeistern.

Foto: Doc RaBe – Fotolia.com

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